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Sinfonietta Dresden, hervorgegangen aus dem Jungen Dresdner Kammerochester, gründete sich 1994 mit einem festlichen Konzert in der Orangerie des Schlosses Dresden-Pillnitz.
 
Werke der Chorsinfonik und Instrumentalmusik des Barock bis zur Moderne bilden die Basisarbeit des Orchesters.
 
In Kirchenkonzerten musiziert die Sinfonietta regelmäßig mit der Singakademie Dresden, dem Dresdner Bachchor, dem Dresdner Frauenkirchenchor, dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden sowie der Meißner Kantorei.
 
Weitere Partner gemeinsamen Musizierens sind unter anderem der Dresdner Kreuzchor, die Dresdner Kapellknaben und der Neue Körnersche Singverein.
 
Mit der Konzertreihe „Spannungen“ unter der Leitung von Milko Kersten, in deren Aufführungen alle Mozart- Klavierkonzerte der Musik des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt werden, etablierte sich die Sinfonietta mit einer einzigartigen Programmatik im Dresdner Konzertleben.
 
Durch Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen u. a. von Herman Berlinski, Ludger Vollmer, Thomas Kupsch, Uwe Krause, Matthias Drude, Dietrich Lohff, Steven Rosenhaus und Karsten Gundermann findet das Ensemble immer wieder eine aufregende Balance zwischen Traditionspflege und dem intensiven Engagement für Neue Musik.
 
Seit 1995 spielt das Ensemble regelmäßig das Jahreskonzert der Kinderkomponistenklasse Halle/Dresden unter der Leitung von Hans-Jürgen Wenzel und Milko Kersten.
 
Konzerteinladungen führten die Sinfonietta Dresden zu zahlreichen Festivals wie den Dresdner Musikfestspielen, dem Festival Dreiklang, den Koblenzer Mendelssohn -Tagen, den Dresdner Tagen zeitgenössischer Musik und den Frühjahrstagen zeitgenössischer Musik Weimar.
 
Neben Kooperationen mit dem ZDF, dem MDR, dem BR und dem Slowakischen Rundfunk erschienen CD-Aufnahmen mit Werken von Antonio Salieri, Franz Schubert, Matthias Drude und Dietrich Lohff.